Die DFG-VK unterstützt »Energy for Peace«
So wird nun zunächst in der Bundesrepublik Deutschland eine
800-kW-Windkraftanlage gebaut und in Afghanistan zeitgleich der Aufbau einer
Solarlampen-Fabrik finanziert, in der dann zur Hälfte Kriegsbehinderte arbeiten.
Finanziert wird dieses Projekt durch Spenden in beliebiger Höhe, durch
Kommandit-Beteiligungen sowie durch stille Beteiligungen ab 500 oder als
Kommanditisten ab 3000 . Nähere Informationen liefert ein Faltblatt, das bei der
Bundesgeschäftsstelle der DFG-VK angefordert werden kann. Jürgen Grässlin, Bundessprecher der DFG-VK, erklärt den vielfachen Gewinn
dieser in die Zukunft weisenden Kampagne: »Das Projekt verringert die Abhängigkeit von
Öl als Energielieferant und beugt so Ressourcenkriegen vor. Es sorgt sowohl in unserem
Land als auch in Afghanistan für eine umweltverträgliche Stromerzeugung. Wir
unterstützen damit die benachteiligte afghanische Landbevölkerung bei Bildung und
Ausbildung, die zumeist erst nach Verrichtung der Alltagsgeschäfte in der früh
einsetzenden abendlichen Dunkelheit stattfinden können. Und wir tragen zur Sicherung und
Schaffung von Arbeitsplätzen bei uns und in Afghanistan bei.« Trotz des Protestes von Millionen von Menschen rund um den Globus so der
Bundessprecher weiter - konnte der Krieg im Irak nicht verhindert werden. Auch daran zeige
sich: Der Protest sei wichtig und unabdingbar, reiche jedoch bei weitem nicht aus. Robert
Hülsbusch, Koordinator der Energy-for-Peace-Aktion der DFG-VK, meint deshalb: »Die
Menschheit braucht eine positive Perspektive und Alternative über diesen Krieg hinaus.
Wir benötigen eine Perspektive für eine Weltordnung, die die Lebens- und
Sicherheitsinteressen aller Menschen umfasst - im industrialisierten Norden wie im Süden
und Osten unseres Planeten.« Das Engagement rechnet sich: Wer eine der finanziellen Beteiligungen erwirbt,
unterstützt damit Frieden, gerechte Entwicklung und Umweltschutz und gewinnt gleichzeitig
für sich selbst eine Rendite von ca. 5 % auf die eingebrachte Geldsumme. - Joachim Thommes, Politscher
Geschäftsführer der DFG-VK |