Heckler & Koch


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Der Tod ist ein Meister aus Oberndorf -
Die Waffenfirma Heckler & Koch

 

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In Somaliland wurden vor allem
drei Gewehrtypen im Bürgerkrieg
eingesetzt: Die russische
Kalaschnikow, die US-amerikanische
M16 und das von Heckler & Koch
in Oberndorf entwickelte G3-Gewehr.
Die meisten somaliländischen G3
stammen aus Lizenzfabrikationen.
Die Mehrzahl der Opfer des
Bürgerkriegs Anfang der 90er Jahre
liegt noch heute in Massengräbern.

»Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde!

Der Tod ist ein Meister aus Oberndorf! Denn hier, bei der Firma Heckler & Koch, wurde das Schnellfeuergewehr G3 entwickelt, wurden von H&K und den Bundesregierungen 15 Lizenzen zum G3-Nachbau in aller Welt gegeben, wurden G3-Gewehre offiziell an mindestens 80 Staaten exportiert. Seither morden Soldaten und Guerillaeinheiten in der Türkei, in Somalia, im Sudan, in Mexiko, im Iran und im Irak und an vielen anderen Krisen- und Kriegsgebieten mit dem G3. Alle vierzehn Minuten stirbt ein Mensch durch eine Kugel aus dem Lauf einer Heckler & Koch-Waffe. Mehr als 1,5 Millionen Menschen sind bis heute mit H&K-Waffen erschossen worden, unzählige verwundet und verstümmelt.

Geht es nach dem Willen der H&K-Geschäftsführung, dann wird das Morden mit deutschen Waffen auch in Zukunft kein Ende nehmen: Die blutige »Erfolgsgeschichte« des G3 droht sich zu wiederholen - mit dem neuen OICW-Gewehr, das für die Armee der Vereinigten Staaten von Amerika produziert wird, und mit dem treffgenauen G36-Gewehr.

Damit genau das nicht passiert, fordern wir heute: SCHLIESSEN STATT SCHIESSEN! Heckler & Koch muss geschlossen werden, damit nicht noch mehr Menschen mit H&K-Waffen erschossen werden!

Mit der neuen Generation von Handfeuerwaffen wird Heckler & Koch seine Position als bislang drittgrößter Handfeuerwaffen- hersteller der Welt weiter ausbauen. Die neuen Gewehrtypen G36, XM8 und OICW, der Granatwerfer XM25, die Maschinenpistole MP7 und viele weitere neuer so genannter »Wunderwaffen« sollen sich in den kommenden Jahren zu Verkaufsschlagern entwickeln – so jedenfalls der Wunsch der H&K-Geschäftsleitung...«

Auszug aus dem Redebeitrag »Schließen statt schießen« von Jürgen Grässlin bei seiner Rede anlässlich der Friedensdemonstration vor Heckler & Koch, Oberndorf, am 1. Juni 2004.

 

»Grässlin und seine Leute verfügen weltweit über beste Kontakte«, zollt selbst Andrea Franke Anerkennung, die Sprecherin des Schusswaffenherstellers Heckler & Koch. »Über den Weg unserer Waffen ins Ausland waren die zum Teil besser informiert als wir.«
(Der Spiegel)

 

Artikel zu Heckler & Koch

April 2005:
Artikel von JG »Deutsche Waffen auf den Schlachtfeldern
der Welt« in zivil. Zeitschrift für Frieden und Gewaltfreiheit

08.01.2005:
Interview »Deutschland gießt Öl ins Feuer von Bürgerkriegen«.
über die unkontrollierte Verbreitung von Kleinwaffen
»made by Heckler & Koch«
in Badische Zeitung

Januar 2005:
Artikel »Forum: Kleinwaffen als Massenvernichtungsmittel -
Die internationale Kampagne DAKS«
in FRIEDENSJOURNAL

01.06.2004:
Redebeitrag zur Aktion »Schließen statt schießen«
vor der Firma Heckler & Koch, Oberndorf

Winter 2004:
Artikel »Auch Rot-Grün rüstet die Türkei auf«
in Zeitung gegen den Krieg Nr. 19

Winter 2004:
»Deutsche Beihilfe zum Massenmord«
in Zeitung gegen den Krieg Nr. 19

Januar 2003:
Artikel »Heckler & Koch: Mordsmäßig erfolgreich.
Die Revolutionierung der Kriegsführung
im neuen Jahrtausend« in ZivilCourage Nr. 1/2003

01.03.2001:
TV-Sendung »Gewissenlos: Rot-Grün genehmigt
Kriegswaffenexporte in Spannungsgebiete«
in Kontraste

14.01.2001:
Redebeitrag »Menschenrechte verwirklichen -
Rüstungsexporte stoppen!« auf einer Kundgebung
»Bike for Peace« in Münster

Januar 2001:
Artikel »Rot-Grüne Beihilfe zum Völkermord?
Für eine Kampagne gegen Rüstungsexporte«
in ZivilCourage Nr. 1/2001

26. Juni 1997:
Presserklärung des Europaabgeordneten Wilfried Telkämper
und des Sprechers des Dachverbandes der Kritischen AktionärInnen
Daimler-Benz, Jürgen Grässlin, zur Eurofighter-Beschaffung
anlässlich der Pressekonferenz im Abgeordnetenbüro
Wilfried Telkämper MdEP, in Freiburg/Br., Habsburgerstr. 9

 

Weitere Informationen über die Machenschaften
von Heckler & Koch

02.11.2005
»Tödliche Geschäfte - Waffen aus Deutschland«

Ein Film von Peter Ohlendorf

Film »Das G3 im Visier« von Peter Ohlendorf

Buch »Versteck dich, wenn sie schießen. Die wahre Geschichte von Samiira,
Hayrettin und einem deutschen Gewehr«

Buch »Den Tod bringen Waffen aus Deutschland«

Das RüstungsInformationsBüro (RIB e.V.)

Das »Deutsche Aktionsnetz Kleinwaffen Stoppen« (DAKS)

Der DAKS-Fonds

 

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Die Protestaktion
»Schließen statt schießen«
am Zaun der Waffenfirma
Heckler & Koch wurde im
Juni 2004 von zahlreichen
Friedensorganisationen,
wie der DFG-VK,
Ohne Rüstung Leben (ORL),
RüstungsInformationsBüro (RIB)
und DAKS, veranstaltet.