| Der jüngst veröffentlichte Rüstungsexportbericht 2003 dokumentiert,
dass sich die Rot-Grüne Bundesregierung vom selbst gesetzten Ziel einer restriktiven
Exportpolitik verabschiedet hat. In Zeiten von Hartz IV zählen neue Arbeitsplätze in der
Rüstungsindustrie offensichtlich mehr als Moral und Ethik. So wurden die Genehmigungen
für Waffentransfers insgesamt und auch die an menschenrechtsverletzende Regimes, in
Entwicklungsländer und an Krieg führende Staaten massiv gesteigert. Die Entwicklung
zeigt eindringlich, wie wichtig die Forderung von Friedensorganisationen wie der Deutsche
Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK);
RüstungsInformationsBüro (RIB e.V.), Deutsches Aktionsnetz Kleinwaffen Stoppen (DAKS)
und OHNE RÜSTUNG LEBEN (ORL) nach einem »Stopp aller Rüstungsexporte!« ist.
Artikel und Filme
zu Rüstungsexporten
04.04.2005:
Artikel »Daimler unter Beschuß« von JG und »Kein Partner
für
UN-Kinderhilfswerk« wg. Landminen von Holger Rothbauer in junge welt
15.03.2005:
Interview »Für Tod und Verstümmelung verantwortlich«
in junge welt
10.03.2005:
TV-Beitrag
»Rüstungsexportbericht« von Marcus Overmann in ARD-Morgenmagazin
08.03.2005:
Gemeinsame Presseerklärung
»Kriegswaffenexport vervierfacht: Öl ins Feuer bestehender Konflikte«
Februar 2005:
Artikel
»Rot-grüne Politik: Waffenexporte steigern -
Rüstungsarbeitsplätze schaffen« in ZivilCourage Nr. 1/2005
08.01.2005:
Interview
»Deutschland gießt Öl ins Feuer von Bürgerkriegen«
in Badische
Zeitung
Januar 2005:
Artikel »Forum: Kleinwaffen als Massenvernichtungsmittel -
Die internationale Kampagne DAKS« in FRIEDENSJOURNAL
Winter 2004:
Artikel »Auch
Rot-Grün rüstet die Türkei auf«
in Zeitung gegen den Krieg Nr. 19
Winter 2004:
»Deutsche Beihilfe
zum Massenmord«
in Zeitung gegen den Krieg Nr. 19
13.12.2004:
Bericht »Tödliche High-Tech. Südwestfernsehen über
Rüstungs-Gegner Grässlin« in der Südwest Presse
08.12.2004:
Erstausstrahlung des Films »Das
G3 im Visier -
auf den Spuren einer deutschen Waffen« im SWR
01.12.2004:
Presseerklärung
»Rüstungsexportbericht 2003«
21.10.2004:
Gemeinsame
Presseerklärung »Der Abrüstungsbericht dokumentiert
die aktuelle Militarisierungs- und Aufrüstungspolitik der Bundesregierung«
29.09.2004:
Pressemitteilung
»DFG-VK fordert
SCHRITTE ZUR ABRÜSTUNG und zivile Konfliktbearbeitung
statt Fuchs-Panzer in den Irak!«
01.06.2004:
Redebeitrag
zur Aktion »Schließen statt schießen«
vor der Firma Heckler & Koch, Oberndorf
06.04.2004:
Presseinformation
»Massive Kritik zur
DaimlerChrysler-Hauptversammlung« des Dachverbands der
Kritischen AktionärInnen DaimlerChrysler (KADC),
Berlin und Stuttgart
09.04.2003:
Gegenanträge
des Aktionärs JG zur 5. ordentlichen
Hauptversammlung der DaimlerChrysler AG in Berlin
Januar 2003:
Artikel
»Heckler & Koch: Mordsmäßig erfolgreich.
Die Revolutionierung der Kriegsführung
im neuen Jahrtausend« in ZivilCourage Nr. 1/2003
10.04.2002:
Artikel
»Schrempp hält an Waffenschmiede fest« zum
»Alternativen Geschäftsbericht« der Kritischen AktionärInnen
DaimlerChrysler zur DaimlerChrysler-Hauptversammlung in Berlin
02.03.2001:
OFFENER BRIEF »Heute steht ihr auf Seiten derer, die
aktive Beihilfe
zum Völkermord leisten«zur Kenntnisnahme Friedens- und
Menschenrechtsbewegung und Medien
01.03.2001:
TV-Sendung
»Gewissenlos: Rot-Grün genehmigt Kriegswaffenexporte
in Spannungsgebiete« in Kontraste
31.01.2001:
Artikel »G36 -
Rot-Grüne Beihilfe zum Völkermord?
Für eine Kampagne gegen Rüstungsexporte« in RIB-Presseerklärung
14.01.2001:
Redebeitrag »Menschenrechte
verwirklichen - Rüstungsexporte stoppen!«
auf einer Kundgebung »Bike for Peace« in Münster
Januar 2001:
Artikel
»Rot-Grüne Beihilfe zum Völkermord?
Für eine Kampagne gegen Rüstungsexporte«
in ZivilCourage Nr. 1/2001
02.11.2000:
Interview »Schrempp soll abtreten«
in Neues Deutschland
24.06.2000:
Parteiaustritt aus Bündnis 90/DIE GRÜNEN
19.04.2000:
Gegenanträge
der AktionärInnen EG und JG zur 2. ordentlichen
Hauptversammlung der DaimlerChrysler AG in Berlin
18.05.1999:
Gegenanträge
der AktionärInnen EG und JG zur 1. ordentlichen
Hauptversammlung der DaimlerChrysler AG in Berlin
September 1998:
Artikel »Doppelportrait: JÜRGEN contra JÜRGEN:
der KRIEG der STERNE« in natur
08.07.1998:
Artikel
»Daimler-Benz - Deutschlands Waffenexporteur Nr. 1«
siehe www.friedenskooperative.de
27.05.1998:
Gegenanträge
der AktionInnen EG und JG zur 102. ordentlichen
Hauptversammlung der Daimler-Benz AG in Stuttgart
26. Juni 1997:
Presserklärung des
Europaabgeordneten Wilfried Telkämper und des Sprechers des
Dachverbandes der Kritischen AktionärInnen Daimler-Benz, Jürgen Grässlin,
zur Eurofighter-Beschaffung
28.05.1997:
Gegenanträge
der AktionärInnen EG und JG zur 101. ordentlichen
Hauptversammlung der Daimler-Benz AG in Stuttgart
22.05.1996:
Gegenanträge
des Aktionärs Jürgen Grässlin zur 100. ordentlichen
Hauptversammlung Daimler-Benz AG in Stuttgart
November 1995:
Artikel
»Allein gegen die Waffenbauer«
in Spiegel spezial
24.05.1995:
Gegenanträge
der AktionärInnen EG und JG zur 99. ordentlichen
Hauptversammlung der Daimler-Benz AG in Stuttgart
18.05.1994:
Gegenantrag
des Aktionärs JG zur 98. ordentlichen Hauptversammlung
der Daimler-Benz AG in Berlin
26.05.1993:
Gegenanträge
des Aktionärs JG zur 97. ordentlichen Hauptversammlung
der Daimler-Benz AG in Stuttgart
24.06.1992:
Gegenantrag
des Aktionärs JG zur 96. ordentlichen Hauptversammlung
der Daimler-Benz AG in Berlin
Bücher und
Buchbeiträge zu Rüstungsexporten
»Versteck dich, wenn sie schießen. Die wahre Geschichte
von Samiira,
Hayrettin und einem deutschen Gewehr«
(Hardcover-Ausgabe),
Droemer-Verlag München 2003, ISBN 3-426-27266
»Jürgen E. Schrempp. Der
Herr der Sterne«
(deutsche Taschenbuch-Ausgabe),
Knaur-Verlag München 2000, ISBN 3-426-77495
»Daimler-Benz. Der Konzern und seine Republik«
(Taschenbuch-Ausgabe),
Knaur-Verlag München 1995, ISBN 3-426-80064
»Den Tod bringen Waffen aus
Deutschland«
(Taschenbuch-Ausgabe),
Knaur-Verlag München 1994, ISBN 3-426-80029
Buchbeitrag
»Recherchieren, veröffentlichen, nicht locker lassen:
Anregungen zum Engagement gegen Rüstungsexporte«
im »Jahrbuch Frieden 1994«, Beck'sche Reihe

Bei meinen vier Reisen in die
Türkei und nach Türkisch-Kurdistan im Rahmen der Buchrecherchen zu »Versteck dich, wenn sie
schießen. Die wahre Geschichte von Samiira, Hayrettin und einem deutschen Gewehr«
traf ich mich mit einer Vielzahl von VertreterInnen von Menschenrechts- und
Flüchtlingsorganisationen. Sie belegten an Hand persönlicher Erfahrungsberichte und
Fotodokumente eindringlich, dass von den rund 40.000 getöteten Kurdinnen und Kurden mehr
als vier Fünftel durch die Standardwaffe - G3-Lizenzgewehre von Heckler & Koch -
getötet wurden. Türkische Soldaten sprachen in geheim geführten Interviews gar von 90
Prozent getöteter Kurden durch G3-Beschuss.
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